Tag7 - der Abschluss
14/06/24 17:07
Ein letztes Hallo aus dem Schwarzwald an alle am anderen Ende das W-LAN,
der letzte Tag im Schwarzwald neigt sich für uns dem Ende zu. Aufgrund der Wetterlage war der Abschluss nicht ganz so, wie wir ihn uns vorgestellt haben. Über Nacht zog eine Regenwand auf, die den ganzen Tag anhielt. Somit sind wir im Hotel Klumpp geblieben und haben einen gezwungenen Ruhetag eingelegt. Daher wird es heute weder Bilder noch eine Tour über Relive geben. Wie ihr uns kennt, haben wir den Tag trotzdem schön für uns gestaltet. Viel Erinnerungen wurden ausgetauscht, viel haben wir heute gelacht und freuen uns auf das Abendessen.
Eine kleine Episode möchte ich trotzdem noch schildern. Diese ereignete sich zwar schon gestern Abend aber ist noch erzählenswert.
Nachdem wir festgestellt haben, dass im Ort ein Pub ansässig ist, haben wir gestern nach dem Abendessen beschlossen, eben diesen aufzusuchen. Da es hier nur Flaschenbier gibt, wollten wir mal wieder ein gezapftes Bier trinken. Gesagt getan, wir machten uns auf den ca. 1 Kilometer langen Weg, zu Fuss. Beim Pub angekommen mussten wir feststellen, das dieser direkt am Bahnhof ist und (wenn überhaupt) eine etwas bessere Bahnhofskneipe ist. Kurz entschlossen haben wir uns an einen Tisch gesetzt, hinter uns am Tisch saßen mehrere Einheimische. Wir hatten den Dorftreff gefunden. Bier mussten wir selber an einem Fenster zum Außenbereich holen. Wir haben vier gezapfte Biere genommen. Die Einheimischen unterhielten sich über Erbfolge. Sehr laut und mit sehr aggressiver Stimme. Ich bereitete mich innerlich auf die "Flucht" vor. Es eskalierte nicht, scheinbar ist die Art hier normal. Wir versuchten uns am Bier und stellten fest, Spülwasser ist sicher besser. Mittlerweile machte sich dann einer der Einheimischen auf den Heimweg. Er stieg in sein Auto und fuhr los. Wir sind uns sicher, dass er gefahren ist, weil gehen nicht mehr so gut ging. Wir haben dann unser Spülwasser schnell ausgetrunken und sind wieder nach oben ins Hotel gegangen. Dort noch ein sehr gutes Flaschenbier getrunken und der Tag war dann auch vorbei.
Wir hatten wunderbare Tage, die wir gemeinsam im Schwarzwald verbringen durften. Wir stellen fest, dass die Chemie unter uns perfekt stimmt. Heute ist der letzte gemeinsame Abend und wir werden diesen genießen. Um die verbliebene Zeit mit den anderen gemeinsam zu verbringen, endet jetzt mein letzter Tagesbericht der Schwarzwaldtour 2024. Ich hoffe ihr hattet Spass beim lesen und betrachten der Bilder. Für nächstes Jahr haben wir uns frühzeitig auf ein gemeinsames Ziel festgelegt. Wir werden die alte DDR aufsuchen. Ich freue mich auf diese Tour in 2025, an der wir euch wieder teilhaben lassen werden.
In diesem Sinne, geniesst den Sommer und die folgenden Jahreszeiten. Wir lesen uns in 2025.
Liebe Grüße,
euer H.
und der Rest der Bande.
der letzte Tag im Schwarzwald neigt sich für uns dem Ende zu. Aufgrund der Wetterlage war der Abschluss nicht ganz so, wie wir ihn uns vorgestellt haben. Über Nacht zog eine Regenwand auf, die den ganzen Tag anhielt. Somit sind wir im Hotel Klumpp geblieben und haben einen gezwungenen Ruhetag eingelegt. Daher wird es heute weder Bilder noch eine Tour über Relive geben. Wie ihr uns kennt, haben wir den Tag trotzdem schön für uns gestaltet. Viel Erinnerungen wurden ausgetauscht, viel haben wir heute gelacht und freuen uns auf das Abendessen.
Eine kleine Episode möchte ich trotzdem noch schildern. Diese ereignete sich zwar schon gestern Abend aber ist noch erzählenswert.
Nachdem wir festgestellt haben, dass im Ort ein Pub ansässig ist, haben wir gestern nach dem Abendessen beschlossen, eben diesen aufzusuchen. Da es hier nur Flaschenbier gibt, wollten wir mal wieder ein gezapftes Bier trinken. Gesagt getan, wir machten uns auf den ca. 1 Kilometer langen Weg, zu Fuss. Beim Pub angekommen mussten wir feststellen, das dieser direkt am Bahnhof ist und (wenn überhaupt) eine etwas bessere Bahnhofskneipe ist. Kurz entschlossen haben wir uns an einen Tisch gesetzt, hinter uns am Tisch saßen mehrere Einheimische. Wir hatten den Dorftreff gefunden. Bier mussten wir selber an einem Fenster zum Außenbereich holen. Wir haben vier gezapfte Biere genommen. Die Einheimischen unterhielten sich über Erbfolge. Sehr laut und mit sehr aggressiver Stimme. Ich bereitete mich innerlich auf die "Flucht" vor. Es eskalierte nicht, scheinbar ist die Art hier normal. Wir versuchten uns am Bier und stellten fest, Spülwasser ist sicher besser. Mittlerweile machte sich dann einer der Einheimischen auf den Heimweg. Er stieg in sein Auto und fuhr los. Wir sind uns sicher, dass er gefahren ist, weil gehen nicht mehr so gut ging. Wir haben dann unser Spülwasser schnell ausgetrunken und sind wieder nach oben ins Hotel gegangen. Dort noch ein sehr gutes Flaschenbier getrunken und der Tag war dann auch vorbei.
Wir hatten wunderbare Tage, die wir gemeinsam im Schwarzwald verbringen durften. Wir stellen fest, dass die Chemie unter uns perfekt stimmt. Heute ist der letzte gemeinsame Abend und wir werden diesen genießen. Um die verbliebene Zeit mit den anderen gemeinsam zu verbringen, endet jetzt mein letzter Tagesbericht der Schwarzwaldtour 2024. Ich hoffe ihr hattet Spass beim lesen und betrachten der Bilder. Für nächstes Jahr haben wir uns frühzeitig auf ein gemeinsames Ziel festgelegt. Wir werden die alte DDR aufsuchen. Ich freue mich auf diese Tour in 2025, an der wir euch wieder teilhaben lassen werden.
In diesem Sinne, geniesst den Sommer und die folgenden Jahreszeiten. Wir lesen uns in 2025.
Liebe Grüße,
euer H.
und der Rest der Bande.
Tag6 - 13.6.
13/06/24 16:55
Verehrte Leserschaft,
heute sind wir den siebten Tag gemeinsam unterwegs. Ich wiederhole mich nicht gerne, aber auch der Tag begann mit einem guten, ausgiebigen Frühstück. Danach warteten wir ein wenig, bis die Sonne weit genug den Weg ans Firmament gefunden hatte. Wir wollten nach nunmehr 11 Jahren neue Bilder mit uns und unseren Motorrädern erstellen. Somit war der erste Höhepunkt des Tages, dass wir als Models tätig waren. Die ersten Bilder (jeder einzeln mit seinem aktuellen Motorrad) waren schnell im Kasten. Das gemeinsame Gruppenbild dauerte dann etwas länger, da Daniel erst ein Stativ für sein Handy bauen musste. Diverse Versuche später war auch das im Kasten.
Also alle wieder nach oben, umgezogen und auf die Motorräder.
Unsere heutige Tour, führte uns über Baiersbronn, Horb am Neckar, Mühringen, Haigerloch bis zum Tagesziel Epfendorf. Dort nahmen wir einen leckeren Kaffee zu uns und fuhren retour über Sulz am Neckar, Glatten, Freudenstadt zum Hotel.
In Haigerloch gab es eine Baustelle, die dafür sorgte, dass wir zunächst mit einer Sternfahrt weiter machten (siehe Relive). Nachdem der richtige Weg dann aber gefunden war, klappte der Rest der Tour gut. An dieser Stelle möchte ich mich für die "wahnsinnige" Summe der Tourenbilder entschuldigen. Das Gebiet im Schwarzwald besteht aus Wald, durch diesen führen die meisten Touren. Eben dieser Umstand trägt Sorge dafür, dass wir nicht so arg viel Bilder machen können. Es wären immer die gleichen, Wald und Wald und Wald.
Eine Sache hat uns heute jedoch zu denken gegeben. Sonntag, Montag, Dienstag und Donnerstag haben wir uns immer verfahren. Am Mittwoch jedoch, verlief die Tour glatt und ohne Zusatzrunden. War irgendwas an diesem Tag anders wie an den anderen Tagen? Leider können wir uns das auch nicht erklären. Heute sitzen wir schon vor dem Abendessen zusammen und machen uns an den Tagesbericht. Das heisst, einer schreibt, drei sitzen in der Sonne. Wir beabsichtigen nach dem Abendessen den ortsansässigen Pub zu besuchen. Dort gibt es gezapftes Bier, was uns seit Tagen abgeht. Hier ist leider nur Flaschenausschank. Daher werdet ihr heute früher wie sonst in den Genuss des Tagesbericht und der Bilder kommen. Ich verabschiede mich bis morgen, unserem gemeinsamen (schon wieder) letzten Tourentag.
Ganz liebe Grüße aus dem sonnigen Schwarzwald,
euer H.
heute sind wir den siebten Tag gemeinsam unterwegs. Ich wiederhole mich nicht gerne, aber auch der Tag begann mit einem guten, ausgiebigen Frühstück. Danach warteten wir ein wenig, bis die Sonne weit genug den Weg ans Firmament gefunden hatte. Wir wollten nach nunmehr 11 Jahren neue Bilder mit uns und unseren Motorrädern erstellen. Somit war der erste Höhepunkt des Tages, dass wir als Models tätig waren. Die ersten Bilder (jeder einzeln mit seinem aktuellen Motorrad) waren schnell im Kasten. Das gemeinsame Gruppenbild dauerte dann etwas länger, da Daniel erst ein Stativ für sein Handy bauen musste. Diverse Versuche später war auch das im Kasten.
Also alle wieder nach oben, umgezogen und auf die Motorräder.
Unsere heutige Tour, führte uns über Baiersbronn, Horb am Neckar, Mühringen, Haigerloch bis zum Tagesziel Epfendorf. Dort nahmen wir einen leckeren Kaffee zu uns und fuhren retour über Sulz am Neckar, Glatten, Freudenstadt zum Hotel.
In Haigerloch gab es eine Baustelle, die dafür sorgte, dass wir zunächst mit einer Sternfahrt weiter machten (siehe Relive). Nachdem der richtige Weg dann aber gefunden war, klappte der Rest der Tour gut. An dieser Stelle möchte ich mich für die "wahnsinnige" Summe der Tourenbilder entschuldigen. Das Gebiet im Schwarzwald besteht aus Wald, durch diesen führen die meisten Touren. Eben dieser Umstand trägt Sorge dafür, dass wir nicht so arg viel Bilder machen können. Es wären immer die gleichen, Wald und Wald und Wald.
Eine Sache hat uns heute jedoch zu denken gegeben. Sonntag, Montag, Dienstag und Donnerstag haben wir uns immer verfahren. Am Mittwoch jedoch, verlief die Tour glatt und ohne Zusatzrunden. War irgendwas an diesem Tag anders wie an den anderen Tagen? Leider können wir uns das auch nicht erklären. Heute sitzen wir schon vor dem Abendessen zusammen und machen uns an den Tagesbericht. Das heisst, einer schreibt, drei sitzen in der Sonne. Wir beabsichtigen nach dem Abendessen den ortsansässigen Pub zu besuchen. Dort gibt es gezapftes Bier, was uns seit Tagen abgeht. Hier ist leider nur Flaschenausschank. Daher werdet ihr heute früher wie sonst in den Genuss des Tagesbericht und der Bilder kommen. Ich verabschiede mich bis morgen, unserem gemeinsamen (schon wieder) letzten Tourentag.
Ganz liebe Grüße aus dem sonnigen Schwarzwald,
euer H.
Tag5 - 12.6.
12/06/24 19:36
Hallo liebe Leserschaft,
heute sind wir aufgestanden, haben gefrühstückt, sind eine Tour zu dritt gefahren, haben zu viert zu Abend gegessen und sitzen nun beim Tagesbericht.
Nein, ganz so einfach und schnell will ich den Tagesbericht dann doch nicht fassen.
Nach einem wiederum sehr guten Frühstück mussten wir uns leider voneinander trennen. Der arme Daniel konnte die heutige Tour nicht mit fahren, da er arbeiten musste. Diverse Konferenzen der Swisscom erforderten heute seine (online) Anwesenheit und so blieb er schweren Herzen im Hotel. Wir drei Verbliebenen machten uns dann auf den Weg und hatten diesen nicht genau geplant. Der Weg war das Ziel und wir hatten lediglich geplant, dass dieser Weg uns durch schöne Landschaften führt. Über viele schöne und kleine Strassen fuhren wir Richtung Südschwarzwald und erreichten gegen 11:40 Uhr das schöne Zell am Hammersbach. Auf dem Weg dorthin kamen wir durch den Ort Oberhammersbach. Was ist daran besonderes? Wir sind gut 10 Minuten durch dieses DORF gefahren. Es waren lediglich rechts und links der Strasse Wohn- und Geschäftshäuser. Die Strecke wurde von mir auf Google nachgemessen. Von Ortseingang bis Ortende waren es 3,8 Kilometer. Einwohnerzahl beträgt 2541 Einwohner. Unvorstellbar, dass dieses Dorf so unendlich lang ist.
Weiter ging es über Biberach und Seelbach. In Seelbach teilten wir dem lieben Felix dann mit, dass es nun retour geht und wir über Gutach zurück fahren. Jetzt muss der geschätzte Leser wissen, dass es in Gutach die Schwarzwald Modellbahn gibt. Bisher sind wir zweimal daran vorbei gefahren und konnten selbst im Vorbeifahren spüren, wie es den lieben Felix dahin zog. Also machten wir ihm heute die Freude und besuchten die Modellbahn. Die Anlage war imposant und zeigte eine sehr gut gebaute Landschaftsarchitektur. Nach gut 45 Minuten war Felix dann zufrieden mit dem was er gesehen hat und wir fuhren wieder zurück zum Hotel. Dort angekommen stand Daniel nach getaner Arbeit bei seinem Motorrad und wartete quasi auf uns.
Es kam das, was immer kommt. Ein Tourabschlussbier, duschen und Abendessen.
Jetzt sitzen wir IM Hotel, es ist sehr frisch geworden, und schreiben den Tagesbericht und trinken noch ein Tagesabschlussbier.
Nebenbei planen wir den morgigen Tag.
Ich verbleibe bis morgen,
euer H.
heute sind wir aufgestanden, haben gefrühstückt, sind eine Tour zu dritt gefahren, haben zu viert zu Abend gegessen und sitzen nun beim Tagesbericht.
Nein, ganz so einfach und schnell will ich den Tagesbericht dann doch nicht fassen.
Nach einem wiederum sehr guten Frühstück mussten wir uns leider voneinander trennen. Der arme Daniel konnte die heutige Tour nicht mit fahren, da er arbeiten musste. Diverse Konferenzen der Swisscom erforderten heute seine (online) Anwesenheit und so blieb er schweren Herzen im Hotel. Wir drei Verbliebenen machten uns dann auf den Weg und hatten diesen nicht genau geplant. Der Weg war das Ziel und wir hatten lediglich geplant, dass dieser Weg uns durch schöne Landschaften führt. Über viele schöne und kleine Strassen fuhren wir Richtung Südschwarzwald und erreichten gegen 11:40 Uhr das schöne Zell am Hammersbach. Auf dem Weg dorthin kamen wir durch den Ort Oberhammersbach. Was ist daran besonderes? Wir sind gut 10 Minuten durch dieses DORF gefahren. Es waren lediglich rechts und links der Strasse Wohn- und Geschäftshäuser. Die Strecke wurde von mir auf Google nachgemessen. Von Ortseingang bis Ortende waren es 3,8 Kilometer. Einwohnerzahl beträgt 2541 Einwohner. Unvorstellbar, dass dieses Dorf so unendlich lang ist.
Weiter ging es über Biberach und Seelbach. In Seelbach teilten wir dem lieben Felix dann mit, dass es nun retour geht und wir über Gutach zurück fahren. Jetzt muss der geschätzte Leser wissen, dass es in Gutach die Schwarzwald Modellbahn gibt. Bisher sind wir zweimal daran vorbei gefahren und konnten selbst im Vorbeifahren spüren, wie es den lieben Felix dahin zog. Also machten wir ihm heute die Freude und besuchten die Modellbahn. Die Anlage war imposant und zeigte eine sehr gut gebaute Landschaftsarchitektur. Nach gut 45 Minuten war Felix dann zufrieden mit dem was er gesehen hat und wir fuhren wieder zurück zum Hotel. Dort angekommen stand Daniel nach getaner Arbeit bei seinem Motorrad und wartete quasi auf uns.
Es kam das, was immer kommt. Ein Tourabschlussbier, duschen und Abendessen.
Jetzt sitzen wir IM Hotel, es ist sehr frisch geworden, und schreiben den Tagesbericht und trinken noch ein Tagesabschlussbier.
Nebenbei planen wir den morgigen Tag.
Ich verbleibe bis morgen,
euer H.
Tag4 - 11.6.
11/06/24 19:50
Einen freundlichen guten Abend aus dem Schwarzwald an alle die nicht hier sein können!
Heute war der dritte Tag, wo alle vier gegen 8 Uhr am Frühstückstisch saßen, meine Weltanschauung ist erschüttert und ich muss mich diesbezüglich neu orientieren.
Nachdem Daniel gestern in ca. 10 Minuten die Route für heute erstellt hatte, waren wir voller Tatendrang. Wir starteten gegen 10 Uhr und beabsichtigten eine Rundtour, die uns über den Touratech Werksverkauf bis Triberg führen sollte. Von dort aus plante Daniel dann eine andere Strecke zurück zum Hotel zu fahren. Es sollten wunderbare 200 km auf kleinen, kurvigen, landschaftlich schönen Strassen werden. Vor Abfahrt wurde die Route noch auf alle Navigationsgeräte geteilt, damit jeder betreffend der geplanten Route auf dem gleichen Wissensstand war. Nach ca. 10 gefahrenen Kilometern drehten sich dann fast alle Navigationsgeräte im Kreis und jeder hatte plötzlich eine andere Streckenführung. Trotz dieser komischen Umstände und dem Gefühl, dass wir eher eine Sternfahrt gemacht haben, kamen wir in Niedereschach bei Touratech an. Der Laden war schnell durchsucht, die Feststellung, dass die Preise recht hoch und die Sachen nicht unbedingt für uns geeignet sind, schnell getroffen. Also weiter in Richtung Triberg, um dort die grösste Kuckucksuhr der Welt zu besichtigen. Der Weg dahin war von den nach wie vor durch die unterschiedliche Routengebung der einzelnen Navigationsgeräte geprägt. Da wir aber gut sind, haben wir den Ort gefunden.
Da wir das Objekt unserer Begierde nicht sofort finden konnten, haben wir kurz geparkt und ich bin in einen Laden gesprungen, um nachzufragen. Kaum den Laden betreten sahen mich 18 Kinderaugen verwundert an. Ich bin in einen Klassenraum geplatzt, in dem Nachhilfe unterrichtet wurde. Kurz mein Anliegen vorgetragen, zeigte mir die Lehrerin den Weg. Kurzform: "Den Berg rauf bis zum Holzhaus, dort links, Strasse folgen, oben auf dem Berg ist die Kuckucksuhr dann auf der rechten Seite". Wir also das gesagte getan, um 10 Minuten später außerhalb des Ortes auf einem Hügel zu stehen und uns fragend anzuschauen. Es gab viele Dinge, aber keine Kuckucksuhr. Also Adresse gegoogelt und im Navi eingegeben. Der Weg führte uns noch etwas den Berg hinauf, um uns dann über Fusswege durch den Wald, über Kuhwiesen, entlang von Bauernhöfen wieder in die Stadt zu führen. Den Kommentar von Felix spare ich mir jetzt einmal.
Nachdem wir dann die besagte Kuckucksuhr gefunden hatten, waren wir mehr als enttäuscht. Wenigstens mussten wir keinen Eintritt zahlen. Danach noch ein winziges Stück Kuchen und einen Kaffee konsumiert, bevor wir uns auf den Rückweg machten. Dieser war geprägt von zahlreichen Stops an verschiedenen EDEKA-Läden, da wir nach einer bestimmten Sorte Marillenschnaps gesucht haben. Die Suche blieb erfolglos, die Tour hat dann von uns den Namen EDEKA-Tour bekommen.
Ansonsten verlief die Rückfahrt recht harmonisch, die Navigationsgeräte störten nicht mehr, was daran lag, dass nur noch eines davon aktiv war. Mittlerweile haben wir geduscht, ein leckeres Abendessen zu uns genommen und sitzen bei der Planung für morgen und dem Tagesbericht von heute.
In diesem Sinne verbleibe ich bis morgen,
euer H.
Heute war der dritte Tag, wo alle vier gegen 8 Uhr am Frühstückstisch saßen, meine Weltanschauung ist erschüttert und ich muss mich diesbezüglich neu orientieren.
Nachdem Daniel gestern in ca. 10 Minuten die Route für heute erstellt hatte, waren wir voller Tatendrang. Wir starteten gegen 10 Uhr und beabsichtigten eine Rundtour, die uns über den Touratech Werksverkauf bis Triberg führen sollte. Von dort aus plante Daniel dann eine andere Strecke zurück zum Hotel zu fahren. Es sollten wunderbare 200 km auf kleinen, kurvigen, landschaftlich schönen Strassen werden. Vor Abfahrt wurde die Route noch auf alle Navigationsgeräte geteilt, damit jeder betreffend der geplanten Route auf dem gleichen Wissensstand war. Nach ca. 10 gefahrenen Kilometern drehten sich dann fast alle Navigationsgeräte im Kreis und jeder hatte plötzlich eine andere Streckenführung. Trotz dieser komischen Umstände und dem Gefühl, dass wir eher eine Sternfahrt gemacht haben, kamen wir in Niedereschach bei Touratech an. Der Laden war schnell durchsucht, die Feststellung, dass die Preise recht hoch und die Sachen nicht unbedingt für uns geeignet sind, schnell getroffen. Also weiter in Richtung Triberg, um dort die grösste Kuckucksuhr der Welt zu besichtigen. Der Weg dahin war von den nach wie vor durch die unterschiedliche Routengebung der einzelnen Navigationsgeräte geprägt. Da wir aber gut sind, haben wir den Ort gefunden.
Da wir das Objekt unserer Begierde nicht sofort finden konnten, haben wir kurz geparkt und ich bin in einen Laden gesprungen, um nachzufragen. Kaum den Laden betreten sahen mich 18 Kinderaugen verwundert an. Ich bin in einen Klassenraum geplatzt, in dem Nachhilfe unterrichtet wurde. Kurz mein Anliegen vorgetragen, zeigte mir die Lehrerin den Weg. Kurzform: "Den Berg rauf bis zum Holzhaus, dort links, Strasse folgen, oben auf dem Berg ist die Kuckucksuhr dann auf der rechten Seite". Wir also das gesagte getan, um 10 Minuten später außerhalb des Ortes auf einem Hügel zu stehen und uns fragend anzuschauen. Es gab viele Dinge, aber keine Kuckucksuhr. Also Adresse gegoogelt und im Navi eingegeben. Der Weg führte uns noch etwas den Berg hinauf, um uns dann über Fusswege durch den Wald, über Kuhwiesen, entlang von Bauernhöfen wieder in die Stadt zu führen. Den Kommentar von Felix spare ich mir jetzt einmal.
Nachdem wir dann die besagte Kuckucksuhr gefunden hatten, waren wir mehr als enttäuscht. Wenigstens mussten wir keinen Eintritt zahlen. Danach noch ein winziges Stück Kuchen und einen Kaffee konsumiert, bevor wir uns auf den Rückweg machten. Dieser war geprägt von zahlreichen Stops an verschiedenen EDEKA-Läden, da wir nach einer bestimmten Sorte Marillenschnaps gesucht haben. Die Suche blieb erfolglos, die Tour hat dann von uns den Namen EDEKA-Tour bekommen.
Ansonsten verlief die Rückfahrt recht harmonisch, die Navigationsgeräte störten nicht mehr, was daran lag, dass nur noch eines davon aktiv war. Mittlerweile haben wir geduscht, ein leckeres Abendessen zu uns genommen und sitzen bei der Planung für morgen und dem Tagesbericht von heute.
In diesem Sinne verbleibe ich bis morgen,
euer H.
Tag3 - 10.6.
10/06/24 20:03
Verehrte Leserschaft,
heute begann unser Tag bei bestem Motorradwetter und wieder mit einem Frühstück. Was soll ich sagen, den zweiten Tag hintereinander waren alle um 8 Uhr am Frühstückstisch. Spricht das nun für oder gegen uns? Die Beantwortung der Frage überlasse ich euch.
Wir sind um 09:45 Uhr aufgebrochen und haben uns heute eine Rundtour von hier nach Baden Baden, weiter über die Schwarzwaldhochstrasse, nach Freudenstadt und Sulz und wieder zurück zum Hotel vorgenommen. Die Strassen waren klein und trocken, die Temperatur zum Motorradfahren war perfekt.
Auf der Schwarzwaldhochstrasse wurden wir von einer Baustelle überrascht, die uns veranlasste, von der geplanten Route ein wenig abzuweichen.
So weit so gut. Da natürlich alle auf die ausgewiesene Umleitungsstrecke geachtet haben, stellte sich nach einigen Kilometern die Frage: "Wo sind wir? Wie geht es weiter? Warum muss uns das passieren?"
Also kurz rechts ran und unser "Streckenplanungsteam" machte sich dann an de Lösung. Ich sag mal so, wir sind irgendwie wieder angekommen.
Der Rest der Runde war zunächst ohne nennenswerte Ereignisse. Das Ganze ging so bis wir in Sulz angekommen sind. Dort fuhren wir in die Innenstadt um unseren Kaffeedurst zu stillen. Im Zentrum trafen wir auf einige Verkehrsschilder, die uns verwirrten. Bitte schaut selber in den Bildern nach, ob euch die Umsetzung der geforderten Massnahmen leichter wie uns gefallen ist.
Nachdem die Verwirrung sich gelegt hatte, konnten wir nach einem guten Stück Kaffee und einem ordentlichen Schluck Kuchen die Stadt verlassen und uns auf den Heimweg begeben. Da wir in den letzten Tagen ein wenig "träge" geworden sind, beschlossen wir, den Tag mit einem kleinen Spaziergang zu beenden. Das Vorhaben wurde sofort in die Tat umgesetzt und nach gefühlten 15 km mit einer Überquerung des reissenden Stromes kamen wir dann wieder im Hotel an.
So trafen wir uns pünktlich zu einem erneut feudalen Abendessen, welches aus einer Suppe, einem Zwischengang, einer Hauptmahlzeit, einem Nachtisch und einem Nach-Nachtisch bestand. Im Detail: Grünkernsuppe, Salatbuffet, Schnitzel mit Spargel und Käse überbacken, dazu Kartoffelecken sowie Blumenkohl, ein Joghurttraum aus Waldheidelbeeren sowie Käse von der Käseplatte.
Nachdem wir jetzt zusammen sitzen, den Tagesbericht schreiben und Lebenswasser aus Schottland geniessen, kam es noch zu einem kleineren Zwischenfall. Brandy wollte eine Zigarre anzünden und nahm den Higtechanzünder von Daniel dazu. Nachdem er ihn mehrmals in den Händen hin und her gedreht hat, fand er einen Knopf. Diesen löste er aus und plötzlich schoss ein Strahl Feuer aus dem Feuerzeug in Richtung seines Armes. Das Gelächter hielt sich nicht in Grenzen.
Nun planen Felix und Brandy noch die Tour für morgen, dann geht es ab in die Zimmer.
Ich verabschiede mich bis morgen,
euer H.
heute begann unser Tag bei bestem Motorradwetter und wieder mit einem Frühstück. Was soll ich sagen, den zweiten Tag hintereinander waren alle um 8 Uhr am Frühstückstisch. Spricht das nun für oder gegen uns? Die Beantwortung der Frage überlasse ich euch.
Wir sind um 09:45 Uhr aufgebrochen und haben uns heute eine Rundtour von hier nach Baden Baden, weiter über die Schwarzwaldhochstrasse, nach Freudenstadt und Sulz und wieder zurück zum Hotel vorgenommen. Die Strassen waren klein und trocken, die Temperatur zum Motorradfahren war perfekt.
Auf der Schwarzwaldhochstrasse wurden wir von einer Baustelle überrascht, die uns veranlasste, von der geplanten Route ein wenig abzuweichen.
So weit so gut. Da natürlich alle auf die ausgewiesene Umleitungsstrecke geachtet haben, stellte sich nach einigen Kilometern die Frage: "Wo sind wir? Wie geht es weiter? Warum muss uns das passieren?"
Also kurz rechts ran und unser "Streckenplanungsteam" machte sich dann an de Lösung. Ich sag mal so, wir sind irgendwie wieder angekommen.
Der Rest der Runde war zunächst ohne nennenswerte Ereignisse. Das Ganze ging so bis wir in Sulz angekommen sind. Dort fuhren wir in die Innenstadt um unseren Kaffeedurst zu stillen. Im Zentrum trafen wir auf einige Verkehrsschilder, die uns verwirrten. Bitte schaut selber in den Bildern nach, ob euch die Umsetzung der geforderten Massnahmen leichter wie uns gefallen ist.
Nachdem die Verwirrung sich gelegt hatte, konnten wir nach einem guten Stück Kaffee und einem ordentlichen Schluck Kuchen die Stadt verlassen und uns auf den Heimweg begeben. Da wir in den letzten Tagen ein wenig "träge" geworden sind, beschlossen wir, den Tag mit einem kleinen Spaziergang zu beenden. Das Vorhaben wurde sofort in die Tat umgesetzt und nach gefühlten 15 km mit einer Überquerung des reissenden Stromes kamen wir dann wieder im Hotel an.
So trafen wir uns pünktlich zu einem erneut feudalen Abendessen, welches aus einer Suppe, einem Zwischengang, einer Hauptmahlzeit, einem Nachtisch und einem Nach-Nachtisch bestand. Im Detail: Grünkernsuppe, Salatbuffet, Schnitzel mit Spargel und Käse überbacken, dazu Kartoffelecken sowie Blumenkohl, ein Joghurttraum aus Waldheidelbeeren sowie Käse von der Käseplatte.
Nachdem wir jetzt zusammen sitzen, den Tagesbericht schreiben und Lebenswasser aus Schottland geniessen, kam es noch zu einem kleineren Zwischenfall. Brandy wollte eine Zigarre anzünden und nahm den Higtechanzünder von Daniel dazu. Nachdem er ihn mehrmals in den Händen hin und her gedreht hat, fand er einen Knopf. Diesen löste er aus und plötzlich schoss ein Strahl Feuer aus dem Feuerzeug in Richtung seines Armes. Das Gelächter hielt sich nicht in Grenzen.
Nun planen Felix und Brandy noch die Tour für morgen, dann geht es ab in die Zimmer.
Ich verabschiede mich bis morgen,
euer H.